Europameisterschaften 2019

Erstmals vielen Dank an alle welche diesen grandiosen Anlass ermöglicht haben. Ob Volunteer, Organisator, Sponsor, Helfer, Fan oder Athlet, ihr habt eine grandiose Atmosphäre für großartige Rennen geschaffen.

Ich darf auf gute, harte Rennen zurückblicken, welche mich motivieren weiter meinen Weg zu gehen. Denn um mein Ziel Olympia erreichen zu können, muss in den verbleibenden 12 Wochen nochmals gut gearbeitet werden.

Es folgt nun ein längerer Trainings-block in Sarnen, unterbrochen mit dem 2. Weltcup in Poznan, PL vom 21. – 23. Juni sowie der Schweizermeisterschaft erneut auf dem Rotsee vom 5. – 7. Juli.
Bis dahin werde ich viel Zeit auf dem Wasser und im Krafttraum verbringen, um weiter an meinem Bootsspeed zu arbeiten. Aber auch am Schreibtisch steht noch etwas Arbeit an, denn ich werde in dieser Zeit die eine oder andere Klausur schreiben dürfen.

 

 

,,Üsi’’ EM in Luzern

Der Rotsee, oder von uns Ruderern auch „Göttersee“ genannt, hat sich durch seine hervorragenden Eigenschaften zum Mekka des Rudersports entwickelt. Schon traditionell findet hier jeweils jährlich das Weltcupfinale statt. Und dieses Jahr haben wir sogar die EM auf unserem Heim-See!Nach einem zwei wöchigen Trainingslager zur Vorbereitung mit der Schweizer Nationalmannschaft in Italien habe ich gestern meine erste Ausfahrt auf dem Rotsee absolviert. Auch nach 17 Jahren ist es jedes Mal wieder etwas Spezielles auf diesem Gewässer rudern zu dürfen.

Ich freue mich sehr auf die bevorstehenden Rennen, welche bereits morgen Mittag beginnen und hoffe, möglichst viele von Euch live vor Ort oder vor dem Fernseher begrüssen zu können. Am Sonntag werden ab 9.50 Uhr alle Rennen live auf SRF2 übertragen.

Mehr auf www.worldrowing.com

Nachfolgend die Zeiten meiner Einsätze

Freitag, 31. Mai
Vorlauf: 12.18 Uhr

Samstag, 1. Juni
Viertelfinal: zwischen 9.42 und 10.00 Uhr
Halbfinal: zwischen 14.15 und 14.30 Uhr

Sonntag, 2. Juni
A-Final: 11.32 Uhr
B-Final: 9.35 Uhr

 

 

Int. Regatta Duisburg

Nach dem erfolgreichen Auftakt an der int. Regatta in Piediluco steht nun Duisburg vor der Tür. Diese Regatta dient zur weiteren Standortbestimmung aber auch als Vorbereitung und Selektionsrennen für die Europameisterschaft anfangs Juni in Luzern.

Mit dem 2-fachen Olympiasieger Karl Schulze und weiteren top Ruderern aus Deutschland werde ich wiederum auf starke Konkurrenz treffen. Seit der Regatta Piediluco konnten wir nochmals intensiv an technischen Punkten arbeiten. Ich bin gespannt wie sich dies im Rennen auswirkt aber allem voran freue ich mich auf ein weiteres, gutes Rennwochenende.

Die Regatta wird für mich morgen mit dem Vorlauf eröffnet. Den prov. Zeitplan und der Link zu den Resultaten sind unten angehängt.

Event 104, SM 1x A Männer Einer A

Freitag 10.5.19

Vorlauf 17:40 Uhr

Samstag 11.5.19

Final B 14:19 Uhr, Final A 14:15 Uhr

Event 211 SM 1x A Männer Einer A

Sonntag 12.5.19

Vorlauf 10:28 Uhr

Final B 14:54 Uhr, Final A 14:50 Uhr

 

Internationale Wedau Regatta IWR: https://www.wedau-rowing.com/index.php

Int. Regatta Piediluco

Nördlich von Rom, auf den Hügeln der Provinz Terni stellte ich mich dieses Jahr das erste Mal der int. Konkurrenz. Die Saison 2019 ist damit offiziell eröffnet.

Rund 37 Einer aus aller Welt, unter anderem auch der WM dritte aus Litauen Griskonis Mindaugas, fanden den Weg nach Piediluco. Dank des grossen Meldefeld kam ich mit 6 Rennen in 3 Tagen voll auf meinen Kosten. Zufrieden kann ich mit 2 Bronzemedalien im Gepäck nachhause reisen.

Aus lernreichen Rennen darf ich viel Positives in die nächsten Trainingswochen mitnehmen, denn in 4 Wochen geht es mit der int. Regatta in Duisburg weiter, bevor dann das erste grosse Highlight mit der Heim-EM in Luzern ansteht.

Trainingslager Varese

Seit gut 2 Wochen bin ich nun schon mit dem Schweizer Nationalkader im Trainingslager in Italien, wo wir uns auf die erste Regatta der Saison ( Piediluco 12.-14. April) vorbereiten.

Wie versprochen will ich Euch bildlich einen Einblick in das Lager geben.

  Das Fahrrad ist immer wieder eine willkommene Abwechslung zum Boot.

  Abendstimmung auf dem Lago di Varese

  Meine Trainingsgruppe. Auch wenn ich im Einer bin, trainiere ich nicht alleine. 

 Unser Trainingstag endet, wenn die Sonne untergeht.

 

 

Saison 2019

Mit dem ersten Trainingslager in Italien nach den internen Ausscheidungen von letzter Woche ist die vorolympische Saison nun lanciert.

Wie schon in den vergangen 2 Jahren werde ich im Einer die Saison in Angriff nehmen und um eines der begehrten Olympiatickets an der diesjährigen WM in Linz kämpfen. Aber auch die EM in Luzern Ende Mai wird ein erstes grosses Highlight der Saison werden.

Das erste Vergnügen mit der internationalen Konkurrenz werde ich an der Regatta Piediluco (12.-14. April) haben. Bis dorthin steht ein 2 wöchiges Trainingslager mit dem Schweizer Kader in Varese und ein paar Trainingstage in Sarnen  auf dem Programm.

Bilder aus dem Trainingslager folgen.

Sportliche Grüsse aus Italien.

Nico

Rennwochenende

Die Tage werden wieder länger und hoffentlich bald schon wieder wärmer. Denn mit dem Langlauflager anfangs Januar und den Swiss-Rowing-Indoors  gefolgt vom Langstreckentest von letztem Wochenende ist der grösste Teil des Wintertrainings bereits abgeschlossen. Ja ich kann schon fast den Sommer riechen, denn nächste Woche geht es in das Rudertrainingslager nach Gavirate, ITA wo wir uns intensiv auf die bevorstehenden Trials vorbereiten wollen. Wie jedes Jahr werden wir Athleten an den Trials auf Herz und Niere geprüft und die Boote für die neue Saison gebildet. Also eine heisse Phase.

Nach der Verletzungsphase von letztem Jahr geht es wieder stetig aufwärts und das letzte Rennwochenende zeigt bereits sehr gute Ergebnisse. An den Swiss Rowingindoors war ich in der Lage, nochmals schneller zu fahren als am vorherigen Test. Dabei sehr erfreulich ist auch der Sieg bei den U15 Junioren durch Quirin vom Ruderclub Kreuzlingen.

Am nächsten Tag folgte dann schon der Langstreckentest auf der 6km langen Strecke von Mulhouse, wo mir mit je einem Sieg im Einer sowie im Doppelzweizer mit Barnabé zwei sehr gute Läufe gelungen sind.

Resultate auf: https://www.swissrowing.ch/de/news/resultate-2-srv-langstreckentest-vom-27-januar-2019-in-mulhouse

 Volkslauf Planoiras

 Swiss Rowing Indoors

 Langstreckentest

 

Zurück im Wintertraining

Mit dem  Fourshead  (mehr dazu weiter unten), kam unsere Saison definitiv zu einem Ende. Es ist jeweils der Start unseres Wintertrainings und die Wiederaufnahme des regelmäßigen Trainingsbetriebs in Sarnen.

Der Herbst ist eine tolle Zeit, nach einer wohl verdienten Pause schreit der Körper wieder nach Bewegung.  Die Jahreszeit bringt die Möglichkeit mit sich,  Fahrradtouren und div. andere Sportarten auszuüben. Doch wird einem auch schnell wieder bewusst, wie stark man an Leistungsvermögen über die Ferien verloren hat. Somit kommen die Herbstrennen, wie in diesem Jahr der Armadacup und Fourshead, sehr gelegen, um den Motor wieder zu starten. Der Wille zu performen verbunden mit Spass und Austausch mit anderen Topathleten, ist jeweils eine super Motivationsspritze für das lange und harte Wintertraining.

Dieses Jahr hatte ich die Ehre, mit Fiorin, Barnabé  und Andri den Fourshead in England vorbereiten zu dürfen. Dieses Rennen wird im 4er  auf der Originalstrecke des Achter-Rennens zwischen Oxford/Cambridge ausgetragen.
Gutes Rudern und kleine Steuerschwierigkeiten platzierte uns auf dem guten 5. Rang.

Wie gesagt, der Trainingsbetrieb in Sarnen von Mittwoch bis Sonntag ist wieder in vollem Gange. Dabei wird der Ergo- und Langstreckentest von nächster Woche eine erste wichtige Standortbestimmung auf dem Weg nach Tokyo sein.

Fourshead Bild: WEROW

 

 

 

 

Armadacup

Wo Rudern gelebt, geteilt und gefeiert wird. Ob jung, alt, Olympiasieger, Vater, Sohn oder Pararower, alle rudern auf einem Hindernisparcours, der Respekt und Fairness lehrt, um Ehre und Würde.
Vor 12 Jahren durfte ich zum ersten Mal gegen Topstars aus aller Welt antreten, definitiv ein prägendes Rennen in meiner Ruderkarriere.

Dieses Jahr fand bei Wind und Regen die letzte Austragung statt. Dennoch war es wieder ein Highlight und ich durfte mich nach einem starken Rennen auf dem 3. Rang einreihen.

Ich danke allen Helfern, allen voran dem OK-Päsident Thomas von Burg.

 Foto: Fotomarbach