Trainingslager Varese

Seit gut 2 Wochen bin ich nun schon mit dem Schweizer Nationalkader im Trainingslager in Italien, wo wir uns auf die erste Regatta der Saison ( Piediluco 12.-14. April) vorbereiten.

Wie versprochen will ich Euch bildlich einen Einblick in das Lager geben.

  Das Fahrrad ist immer wieder eine willkommene Abwechslung zum Boot.

  Abendstimmung auf dem Lago di Varese

  Meine Trainingsgruppe. Auch wenn ich im Einer bin, trainiere ich nicht alleine. 

 Unser Trainingstag endet, wenn die Sonne untergeht.

 

 

Saison 2019

Mit dem ersten Trainingslager in Italien nach den internen Ausscheidungen von letzter Woche ist die vorolympische Saison nun lanciert.

Wie schon in den vergangen 2 Jahren werde ich im Einer die Saison in Angriff nehmen und um eines der begehrten Olympiatickets an der diesjährigen WM in Linz kämpfen. Aber auch die EM in Luzern Ende Mai wird ein erstes grosses Highlight der Saison werden.

Das erste Vergnügen mit der internationalen Konkurrenz werde ich an der Regatta Piediluco (12.-14. April) haben. Bis dorthin steht ein 2 wöchiges Trainingslager mit dem Schweizer Kader in Varese und ein paar Trainingstage in Sarnen  auf dem Programm.

Bilder aus dem Trainingslager folgen.

Sportliche Grüsse aus Italien.

Nico

Rennwochenende

Die Tage werden wieder länger und hoffentlich bald schon wieder wärmer. Denn mit dem Langlauflager anfangs Januar und den Swiss-Rowing-Indoors  gefolgt vom Langstreckentest von letztem Wochenende ist der grösste Teil des Wintertrainings bereits abgeschlossen. Ja ich kann schon fast den Sommer riechen, denn nächste Woche geht es in das Rudertrainingslager nach Gavirate, ITA wo wir uns intensiv auf die bevorstehenden Trials vorbereiten wollen. Wie jedes Jahr werden wir Athleten an den Trials auf Herz und Niere geprüft und die Boote für die neue Saison gebildet. Also eine heisse Phase.

Nach der Verletzungsphase von letztem Jahr geht es wieder stetig aufwärts und das letzte Rennwochenende zeigt bereits sehr gute Ergebnisse. An den Swiss Rowingindoors war ich in der Lage, nochmals schneller zu fahren als am vorherigen Test. Dabei sehr erfreulich ist auch der Sieg bei den U15 Junioren durch Quirin vom Ruderclub Kreuzlingen.

Am nächsten Tag folgte dann schon der Langstreckentest auf der 6km langen Strecke von Mulhouse, wo mir mit je einem Sieg im Einer sowie im Doppelzweizer mit Barnabé zwei sehr gute Läufe gelungen sind.

Resultate auf: https://www.swissrowing.ch/de/news/resultate-2-srv-langstreckentest-vom-27-januar-2019-in-mulhouse

 Volkslauf Planoiras

 Swiss Rowing Indoors

 Langstreckentest

 

Zurück im Wintertraining

Mit dem  Fourshead  (mehr dazu weiter unten), kam unsere Saison definitiv zu einem Ende. Es ist jeweils der Start unseres Wintertrainings und die Wiederaufnahme des regelmäßigen Trainingsbetriebs in Sarnen.

Der Herbst ist eine tolle Zeit, nach einer wohl verdienten Pause schreit der Körper wieder nach Bewegung.  Die Jahreszeit bringt die Möglichkeit mit sich,  Fahrradtouren und div. andere Sportarten auszuüben. Doch wird einem auch schnell wieder bewusst, wie stark man an Leistungsvermögen über die Ferien verloren hat. Somit kommen die Herbstrennen, wie in diesem Jahr der Armadacup und Fourshead, sehr gelegen, um den Motor wieder zu starten. Der Wille zu performen verbunden mit Spass und Austausch mit anderen Topathleten, ist jeweils eine super Motivationsspritze für das lange und harte Wintertraining.

Dieses Jahr hatte ich die Ehre, mit Fiorin, Barnabé  und Andri den Fourshead in England vorbereiten zu dürfen. Dieses Rennen wird im 4er  auf der Originalstrecke des Achter-Rennens zwischen Oxford/Cambridge ausgetragen.
Gutes Rudern und kleine Steuerschwierigkeiten platzierte uns auf dem guten 5. Rang.

Wie gesagt, der Trainingsbetrieb in Sarnen von Mittwoch bis Sonntag ist wieder in vollem Gange. Dabei wird der Ergo- und Langstreckentest von nächster Woche eine erste wichtige Standortbestimmung auf dem Weg nach Tokyo sein.

Fourshead Bild: WEROW

 

 

 

 

Armadacup

Wo Rudern gelebt, geteilt und gefeiert wird. Ob jung, alt, Olympiasieger, Vater, Sohn oder Pararower, alle rudern auf einem Hindernisparcours, der Respekt und Fairness lehrt, um Ehre und Würde.
Vor 12 Jahren durfte ich zum ersten Mal gegen Topstars aus aller Welt antreten, definitiv ein prägendes Rennen in meiner Ruderkarriere.

Dieses Jahr fand bei Wind und Regen die letzte Austragung statt. Dennoch war es wieder ein Highlight und ich durfte mich nach einem starken Rennen auf dem 3. Rang einreihen.

Ich danke allen Helfern, allen voran dem OK-Päsident Thomas von Burg.

 Foto: Fotomarbach

 

Top Ten Skuller der Welt.

Mit dem 3. Rang im kleinen Final resultiert der 9. Schlussrang an der WM 2018 in Bulgarien. Damit habe ich zwar das Ziel einer Verbesserung gegenüber dem letzten Jahr knapp verfehlt, doch bin ich mit den Rennen, die ich an der WM zeigen konnte, sehr zufrieden. Ausserdem geben mir die Fortschritte Vertrauen auf meinem weiteren Weg Richtung Tokyo 2020.

Seite meiner Verletzung im Frühling habe ich viel mit meinem Körper und an meiner Rudertechnik gearbeitet. Seit kurzem bin ich nun sogar wieder fähig, schmerzfrei zu trainieren und Rennen zu bestreiten. Ein neues, unbeschreiblich cooles Gefühl, das ich in den letzten Jahren nicht mehr gekannt habe. Dies verdanke ich nicht zuletzt der grossartigen Arbeit unseres Physiotherapeuten und Masseur.

Es ist aber nicht nur das Medicalteam, der Trainer, die Familie, die Freunde und Fans, welche von sehr grosser Wichtigkeit sind, sondern auch die Sponsoren, die mir ihr Vertrauen schenken und das tägliche, professionelle trainieren erst ermöglichen. Dabei will ich namentlich der Model AG, der Bischofberger AG, der Swiss-Armee, der Schweizer Sporthilfe, dem Ruderclub Kreuzlingen und last but not least, den Mitgliedern des Club 2020 herzlich danken!

It is what it is

Nach einem sehr schnellen Halbfinale, bei dem ich alles probiert habe und zwischenzeitlich sogar richtig gut dabei war, werde ich nun morgen  im kleinen Finale um die Plätze 7-12 fahren.

Bereits heute hatte ich wieder ein gutes Training und freue mich morgen nochmals an den Start zu gehen.

Gestartet wird um 9.38 Uhr (Schweizer Zeit)

Das Halbfinale kann hier nochmals angeschaut werden: http://www.eurovisionsports.tv/fisa/#AUDCFGP93G

 

Verschoben

Aufgrund von starkem Wind und unfairen Verhältnissen wurde das Viertelfinale auf morgen Verschoben.

Neue Startzeit ist 8:49 Uhr (Schweizer Zeit)

Also perfekte Unterhaltung für die ,,Znünipause“. (-:

Viertelfinale

Es geht in die nächste Runde und damit um den Einzug in das Halbfinale. Top 3 ist gefordert um unter die besten 12 Einer der Welt zu kommen.

Seit dabei wenn es um 15:38 Uhr (Schweizer Zeit) losgeht.