Steiniger Weg

Am Mittwoch wurde der Olympiatraum mit dem Ausscheiden im Viertelfinale (vorerst) begraben. Für den Einzug in das Halbfinale der besten 12 Einerfahrer wäre Platz 3 gefordert gewesen.

Allerdings kann ich mir nichts vorwerfen, es war das perfekte Rennen, bei dem ich während jedem Schlag zu 100% an mein Ziel glaubte. Auch wenn es eine schmerzhafte Niederlage ist, so darf ich aus der WM-Vorbereitung und den Rennen viel Positives mitnehmen.

Aufgrund dessen bin ich überzeugt, dass ich mein Maximum noch nicht erreicht habe und der Weg nach Tokyo noch nicht zu Ende ist.

Nächstes Jahr gibt es nochmals die Möglichkeit, sich in Luzern für die Olympischen Spiele zu qualifizieren. Bevor ich jedoch wieder in ein Ruderboot steigen werde, wird eine genaue Analyse der Saison nötig sein.

Für die grossartige Unterstützung, welche ich über die letzten Monate und Tage erhalten habe will ich mich bei euch bedanken. Allen voran bei meiner Familie, meinen Sponsoren und dem Club 2020.

 

 

Rekordstatus

Mit 1200 Athleten von über 80 Ländern verzeichnet die Weltmeisterschaft in Linz ein Melderekord. Dabei stellt der Männeiner mit 44 Booten wiederum das grösste Teilnehmerfeld aller Bootsklassen . Alle 44 Boote möchten sich unter den besten neun Booten einreihen, was ein Olympia-Quotenplatz bedeuten würde.

Mit dem amtierenden Weltmeister Kjetil Borch geht es dann auch schon im Vorlauf vom Sonntag richtig zur Sache. Die weiteren Boote kommen aus Kasachstan, Bermuda, Indien und Mexiko. Für eine direkte Viertelfinalqualifikation ist Platz 1-2 ist gefordert.

Das mir diese Strecke liegt, habe ich bereits im Jahr 2013 mit dem U23-Titel im Doppelvierer und letztes Jahr mit der Bronzemedaille am Weltcup mit Roman Röösli im Doppelzweier gezeigt.

Somit kann es endlich losgehen.

Wie immer könnt ihr die Rennen live auf www.worldrowing.com mitverfolgen.

 

 Letzte Anweisungen des Trainers

 Teamzelt der Schweiz

 

Back on the track

Mit dem Trainingslager in Libourne sind nicht nur die letzten 2 Wochen vor der Weltmeisterschaft angebrochen, sondern wir sind auch wieder zurück auf der Regattabahn.

Nach dem letzten Weltcup in Rotterdam hat sich die Schweizer Rudernationalmannschaft in Sarnen für den letzten Push vor den Weltmeisterschaften getroffen. Es folgten 4 harten Trainingswochen mit vielen Wasserkilometern, dem einen oder anderen Ergometer Training und Krafttraining. Auf dem Menu standen 3 Trainingseinheiten pro Tag, abgerundet mit viel Essen und Schlafen.

Wie schon 2015 und 2011 vor der Weltmeisterschaft sind wir nun wieder hier in Libourne (FRA) auf der 2km Regattastrecke zu Gast. Dank der voll eingerichtete Regattastrecke können wir uns wieder optimal an das Rudern in der Bojenlinie gewöhnen. Denn wir haben zwar mit dem Rotsee den weltbekanntesten Rudersee aber aufgrund der Naturschutzbestimmungen derweilen ohne Bojen Linien.

Es ist jeweils die schönste Zeit im Jahr. Das Boot läuft, der Trainingsumfang wird kleiner und die Kraftreserven grösser und man muss sich um nichts anderes kümmern als um das Rudern. Somit geniesse ich noch die verbleibenden Tage hier in Libourne, inmitten der Weinreben.

 

  Officeview

Zurück in der internationalen Szene

Mit dem kleinen aber feinen Abstecher in die nationale Ruderszene bin ich nun seit der Schweizermeisterschaft wieder international unterwegs.

Rotterdam ist bereits schon das Finale der Weltcupserie und somit auch der letzte große Test vor der Weltmeisterschaft in Linz.

Mit Sicherheit und Zuversicht nach Rotterdam reisen darf ich nicht nur dank meinem neuen Partner, der Zurich Versicherung Generalagentur Patrick Küng, sondern auch dank der Schweizer Meisterschaft.

Da wir im Ruderclub Kreuzlingen momentan sehr erfolgreichen Nachwuchs aber leider keine Ruderer in meiner Alterskategorie haben, war auch dieses Jahr die Bootsklasse wieder gegeben. Dies brachte den Vorteil mit sich, dass ich nur gerade einmal die Schweizer Farben mit den Kreuzlinger Farben wechseln musste um startklar zu sein. Mit von der Partie war auch Roman Röösli. Eine Rivalität welche schon lange besteht, doch dieses Jahr mit dem besseren Ende für Roman. Dennoch bin ich zufrieden mit meinem Vizemeistertitel und freue mich nun auf den bevorstehenden Wettkampf.

Morgen um 12:05 Uhr geht es für mich mit dem Vorlauf los. Die ersten 4 Boote qualifizieren sich für das Viertelfinale.

Wie immer kann alles live auf Worldrowing mitverfolgt werden.

Weltcup Poznan

Mit dem 2. Rang im Final-C resultiert der 14. Schlussrang am II-Weltcup in dieser Saison. Zum ersten Mal in diesem Jahr griffen auch die Überseenationen in das Geschehen ein.

Der 14te Schlussrang ist auf jeden Fall nicht der angestrebte Platz und ist nach 3 sehr vielversprechenden Trainingswochen eine umso bitter schmeckende Pille.  Doch muss ich mir eingestehen, dass mir die vor einer Woche eingefangen Magendarmgrippe mehr zugesetzt hat als erwartet.

Ich will mich aber nicht auf Wenn und Aber stützen und schaue darum Vorwärts zu den nächsten Regatten. Bereits in 1.5 Wochen findet die Schweizermeisterschaft auf dem Rotsee statt, gefolgt vom 3. und letzten Weltcup in Rotterdam.

 

Europameisterschaften 2019

Erstmals vielen Dank an alle welche diesen grandiosen Anlass ermöglicht haben. Ob Volunteer, Organisator, Sponsor, Helfer, Fan oder Athlet, ihr habt eine grandiose Atmosphäre für großartige Rennen geschaffen.

Ich darf auf gute, harte Rennen zurückblicken, welche mich motivieren weiter meinen Weg zu gehen. Denn um mein Ziel Olympia erreichen zu können, muss in den verbleibenden 12 Wochen nochmals gut gearbeitet werden.

Es folgt nun ein längerer Trainings-block in Sarnen, unterbrochen mit dem 2. Weltcup in Poznan, PL vom 21. – 23. Juni sowie der Schweizermeisterschaft erneut auf dem Rotsee vom 5. – 7. Juli.
Bis dahin werde ich viel Zeit auf dem Wasser und im Krafttraum verbringen, um weiter an meinem Bootsspeed zu arbeiten. Aber auch am Schreibtisch steht noch etwas Arbeit an, denn ich werde in dieser Zeit die eine oder andere Klausur schreiben dürfen.

 

 

,,Üsi’’ EM in Luzern

Der Rotsee, oder von uns Ruderern auch „Göttersee“ genannt, hat sich durch seine hervorragenden Eigenschaften zum Mekka des Rudersports entwickelt. Schon traditionell findet hier jeweils jährlich das Weltcupfinale statt. Und dieses Jahr haben wir sogar die EM auf unserem Heim-See!Nach einem zwei wöchigen Trainingslager zur Vorbereitung mit der Schweizer Nationalmannschaft in Italien habe ich gestern meine erste Ausfahrt auf dem Rotsee absolviert. Auch nach 17 Jahren ist es jedes Mal wieder etwas Spezielles auf diesem Gewässer rudern zu dürfen.

Ich freue mich sehr auf die bevorstehenden Rennen, welche bereits morgen Mittag beginnen und hoffe, möglichst viele von Euch live vor Ort oder vor dem Fernseher begrüssen zu können. Am Sonntag werden ab 9.50 Uhr alle Rennen live auf SRF2 übertragen.

Mehr auf www.worldrowing.com

Nachfolgend die Zeiten meiner Einsätze

Freitag, 31. Mai
Vorlauf: 12.18 Uhr

Samstag, 1. Juni
Viertelfinal: zwischen 9.42 und 10.00 Uhr
Halbfinal: zwischen 14.15 und 14.30 Uhr

Sonntag, 2. Juni
A-Final: 11.32 Uhr
B-Final: 9.35 Uhr

 

 

Int. Regatta Duisburg

Nach dem erfolgreichen Auftakt an der int. Regatta in Piediluco steht nun Duisburg vor der Tür. Diese Regatta dient zur weiteren Standortbestimmung aber auch als Vorbereitung und Selektionsrennen für die Europameisterschaft anfangs Juni in Luzern.

Mit dem 2-fachen Olympiasieger Karl Schulze und weiteren top Ruderern aus Deutschland werde ich wiederum auf starke Konkurrenz treffen. Seit der Regatta Piediluco konnten wir nochmals intensiv an technischen Punkten arbeiten. Ich bin gespannt wie sich dies im Rennen auswirkt aber allem voran freue ich mich auf ein weiteres, gutes Rennwochenende.

Die Regatta wird für mich morgen mit dem Vorlauf eröffnet. Den prov. Zeitplan und der Link zu den Resultaten sind unten angehängt.

Event 104, SM 1x A Männer Einer A

Freitag 10.5.19

Vorlauf 17:40 Uhr

Samstag 11.5.19

Final B 14:19 Uhr, Final A 14:15 Uhr

Event 211 SM 1x A Männer Einer A

Sonntag 12.5.19

Vorlauf 10:28 Uhr

Final B 14:54 Uhr, Final A 14:50 Uhr

 

Internationale Wedau Regatta IWR: https://www.wedau-rowing.com/index.php

Int. Regatta Piediluco

Nördlich von Rom, auf den Hügeln der Provinz Terni stellte ich mich dieses Jahr das erste Mal der int. Konkurrenz. Die Saison 2019 ist damit offiziell eröffnet.

Rund 37 Einer aus aller Welt, unter anderem auch der WM dritte aus Litauen Griskonis Mindaugas, fanden den Weg nach Piediluco. Dank des grossen Meldefeld kam ich mit 6 Rennen in 3 Tagen voll auf meinen Kosten. Zufrieden kann ich mit 2 Bronzemedalien im Gepäck nachhause reisen.

Aus lernreichen Rennen darf ich viel Positives in die nächsten Trainingswochen mitnehmen, denn in 4 Wochen geht es mit der int. Regatta in Duisburg weiter, bevor dann das erste grosse Highlight mit der Heim-EM in Luzern ansteht.