Zurück im Wintertraining

Mit dem  Fourshead  (mehr dazu weiter unten), kam unsere Saison definitiv zu einem Ende. Es ist jeweils der Start unseres Wintertrainings und die Wiederaufnahme des regelmäßigen Trainingsbetriebs in Sarnen.

Der Herbst ist eine tolle Zeit, nach einer wohl verdienten Pause schreit der Körper wieder nach Bewegung.  Die Jahreszeit bringt die Möglichkeit mit sich,  Fahrradtouren und div. andere Sportarten auszuüben. Doch wird einem auch schnell wieder bewusst, wie stark man an Leistungsvermögen über die Ferien verloren hat. Somit kommen die Herbstrennen, wie in diesem Jahr der Armadacup und Fourshead, sehr gelegen, um den Motor wieder zu starten. Der Wille zu performen verbunden mit Spass und Austausch mit anderen Topathleten, ist jeweils eine super Motivationsspritze für das lange und harte Wintertraining.

Dieses Jahr hatte ich die Ehre, mit Fiorin, Barnabé  und Andri den Fourshead in England vorbereiten zu dürfen. Dieses Rennen wird im 4er  auf der Originalstrecke des Achter-Rennens zwischen Oxford/Cambridge ausgetragen.
Gutes Rudern und kleine Steuerschwierigkeiten platzierte uns auf dem guten 5. Rang.

Wie gesagt, der Trainingsbetrieb in Sarnen von Mittwoch bis Sonntag ist wieder in vollem Gange. Dabei wird der Ergo- und Langstreckentest von nächster Woche eine erste wichtige Standortbestimmung auf dem Weg nach Tokyo sein.

Fourshead Bild: WEROW

 

 

 

 

Armadacup

Wo Rudern gelebt, geteilt und gefeiert wird. Ob jung, alt, Olympiasieger, Vater, Sohn oder Pararower, alle rudern auf einem Hindernisparcours, der Respekt und Fairness lehrt, um Ehre und Würde.
Vor 12 Jahren durfte ich zum ersten Mal gegen Topstars aus aller Welt antreten, definitiv ein prägendes Rennen in meiner Ruderkarriere.

Dieses Jahr fand bei Wind und Regen die letzte Austragung statt. Dennoch war es wieder ein Highlight und ich durfte mich nach einem starken Rennen auf dem 3. Rang einreihen.

Ich danke allen Helfern, allen voran dem OK-Päsident Thomas von Burg.

 Foto: Fotomarbach

 

Top Ten Skuller der Welt.

Mit dem 3. Rang im kleinen Final resultiert der 9. Schlussrang an der WM 2018 in Bulgarien. Damit habe ich zwar das Ziel einer Verbesserung gegenüber dem letzten Jahr knapp verfehlt, doch bin ich mit den Rennen, die ich an der WM zeigen konnte, sehr zufrieden. Ausserdem geben mir die Fortschritte Vertrauen auf meinem weiteren Weg Richtung Tokyo 2020.

Seite meiner Verletzung im Frühling habe ich viel mit meinem Körper und an meiner Rudertechnik gearbeitet. Seit kurzem bin ich nun sogar wieder fähig, schmerzfrei zu trainieren und Rennen zu bestreiten. Ein neues, unbeschreiblich cooles Gefühl, das ich in den letzten Jahren nicht mehr gekannt habe. Dies verdanke ich nicht zuletzt der grossartigen Arbeit unseres Physiotherapeuten und Masseur.

Es ist aber nicht nur das Medicalteam, der Trainer, die Familie, die Freunde und Fans, welche von sehr grosser Wichtigkeit sind, sondern auch die Sponsoren, die mir ihr Vertrauen schenken und das tägliche, professionelle trainieren erst ermöglichen. Dabei will ich namentlich der Model AG, der Bischofberger AG, der Swiss-Armee, der Schweizer Sporthilfe, dem Ruderclub Kreuzlingen und last but not least, den Mitgliedern des Club 2020 herzlich danken!

It is what it is

Nach einem sehr schnellen Halbfinale, bei dem ich alles probiert habe und zwischenzeitlich sogar richtig gut dabei war, werde ich nun morgen  im kleinen Finale um die Plätze 7-12 fahren.

Bereits heute hatte ich wieder ein gutes Training und freue mich morgen nochmals an den Start zu gehen.

Gestartet wird um 9.38 Uhr (Schweizer Zeit)

Das Halbfinale kann hier nochmals angeschaut werden: http://www.eurovisionsports.tv/fisa/#AUDCFGP93G

 

Verschoben

Aufgrund von starkem Wind und unfairen Verhältnissen wurde das Viertelfinale auf morgen Verschoben.

Neue Startzeit ist 8:49 Uhr (Schweizer Zeit)

Also perfekte Unterhaltung für die ,,Znünipause“. (-:

Viertelfinale

Es geht in die nächste Runde und damit um den Einzug in das Halbfinale. Top 3 ist gefordert um unter die besten 12 Einer der Welt zu kommen.

Seit dabei wenn es um 15:38 Uhr (Schweizer Zeit) losgeht.

 

WM Start

Bereits das 2. Training durfte ich auf dieser schönen Anlage absolvieren und noch 3 weiter werden folgen, bis es dann am Sonntag mit den Vorläufen losgeht.

Ich habe euch mal den prov. Zeitplan herausgeschrieben (Schweizer Zeit).  Die Rennen können wie gehabt auf http://www.worldrowing.com/events/2018-world-rowing-championships/ mitverfolgt werden.

Vorflauf Sonntag 9.9.18
10:05-11.01 Uhr
(Hoffnungsläufe) Montag 10.9.18
Viertelfinal Mittwoch 12.9.18
15:38 Uhr
Halbfinal Freitag 14.9.18
8:50-8:58 Uhr
Finaltag Sonntag 16.9.18

Der Weg zurück in die Königsklasse

Es sind die letzten Tage hier im Trainingslager in Corgeno (ITA), bevor es am Donnerstag Richtung Bulgarien an die Weltmeisterschaften geht.

Bis jetzt war es eine etwas aussergewöhnliche Saison des schweren Männer Skullteams, äusserst erfolgreich aber auch geprägt von Verletzungen und Umbesetzungen. Diese führen dazu, dass auch für die WM nochmals umbesetzt wird. Denn diese werde ich nicht wie gewohnt im 2x, sondern wieder wie im letzten Jahr im Einer in Angriff nehmen.
Häufige Wechsel können zwar die Arbeit stören, doch mit dieser Saison konnte ich auch meine Qualitäten als Mannschaftsbootruderer unter Beweis stellen. Eine zusätzliche Qualität, welche mir Vertrauen im Hinblick auf die Olympischen Spielen in 2 Jahren gibt und dem Verband bei der Projektbildung nicht unbemerkt geblieben sein wird. Doch freue ich mich nun sehr, den letzten Schritt der Saison im Einer in Angriff zu nehmen. Denn auch wenn die Zeit im Einer kürzer ausgefallen ist als letztes Jahr, bin ich sehr zufrieden mit den Fortschritten die ich seit der EM erzielen konnte und bin überzeugt, an der WM, welche am 9. September mit den Vorläufen startet, in Topform zu sein. Zudem erhole ich mich von Woche zu Woche besser von meiner Verletzung im Frühling und finde mehr und mehr zu meinem alten Rudern zurück.

Anbei habe ich euch ein paar Bilder aus dem Trainingslager